Unsere Geschichte

Am Anfang hatten wir noch keinen Olivenhain. Wir lebten berufsbedingt in der Stadt und waren seit vielen Jahren schon den Orten Poulithra und Leonidio und der Landschaft drum herum sehr verbunden.

Von unseren beiden Familien her hatten wir immer eine Verbindung zu verschiedenen ländlichen Gegenden in Griechenland. Dimitris kannte in seiner Jugend Ziegenkäse-und joghurt, Spanakopitta, Wein. Bohnen, Walnüsse und Äpfel von seiner Großmutter und ich hörte immer von den Orangen-, Zitronen- und  und Feigenbäumen im Hausgarten meiner Großeltern.

Irgendwann war aber der Wunsch da: Wir wollten uns mit Olivenbäumen beschäftigen, dann würden wir mehr Zeit in der Natur verbringen und unser eigenes Öl produzieren. Es dauerte allerdings noch einige Jahre, bis wir das tatsächlich in die Praxis umsetzen konnten.

Inzwischen bewirtschaften wir zwei Olivenhaine mit insgesamt an die 250 Olivenbäume nachhaltig und lernen, probieren aus und lernen immer weiter Neues dazu. Dimitris hat eine Ausbildung als Ölsommelier gemacht und wir lassen die Qualität des Öls jedes Jahr im Labor analysieren.

Unsere ersten Ernten in Poulithra fielen relativ gering aus, aber wir waren begeistert vom Geschmack und der leuchtenden Farbe unseres Öls und unsere Familien und Freunde freuten sich mit uns.

Unsere vorherrschenden Olivensorten sind besonders die „Ladoelia“ (sog. Ölolive, die vor allem in den Provinzen Argolis und Arkadien zuhause ist); Manaki, Karidolia und Aghouromana vervollständigen das feine fruchtige Bouquet. Je mehr wir unsere Bäume pflegten, desto mehr steigerte sich der Ertrag über die Jahre, sodass wir schließlich den Entschluss fassten, das Öl, das wir nicht selbst verbrauchen konnten, zu verkaufen.

Die Bäume in den Olivenhainen sind zwischen sechzig bis hundert Jahre alt. In Poulithra wachsen sie in guter Nachbarschaft mit etwa zwanzig Johannisbrotbäumen, die nach althergebrachter Weise über den Hain strategisch verteilt stehen. Die Johannisbrotfrüchte, die im August, September reif werden, sind so süß, dass sie die schädliche Olivenfliege von den Oliven fernhalten sollen. Allerdings versuchen wir sie mit biologischen Fallen zu kontrollieren.

Für die Kaltextraktion und die Abfüllung haben wir in der Ölmühle LIVELIA in Astros, einen zuverlässigen Partner gefunden,  nachdem uns bewusst geworden war, wie wichtig die Kaltextraktion und die richtige Verarbeitung für die Qualität des Öls und die Erhaltung seiner wertvollen Inhaltstoffe, wie z.B. den Polyphenolen, ist.

2025 ist ein sehr gutes Erntejahr für uns gewesen und wir konnten wieder unsere Extra Native Qualitätsstufe behaupten und unsere Marke CEDRUS² gründen. Der Name CEDRUS² stammt von der Nennung im Grundbuch unserer geografischen Lage in Poulithra: Kedros (Zeder).

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